Aus dem Achimer Kreisblatt vom 29. Januar 2007:
Achimer stöberten in alten Ansichten
Ausstellung der Geschichtswerkstatt im Haus Clüver zeigte wahre Schätze / Gerhold: "Nachlässe bei uns melden"

ACHIM (rei) . Bei einer Ausstellungseröffnung im Haus Clüver am Wochenende beeindruckte die Geschichtswerkstatt mit wahren Schätzen: Sie zeigte gesammelte Ansichtskarten aus Achim, die, vergrößert und laminiert, Bilder aus anderen Zeit wach werden ließen - und so zu vielen, angeregten Gesprächen animierten.
"Das Ergebnis ist schon toll, das lässt sich nicht abstreiten", so Karlheinz Gerhold, der die Ausstellung eröffnete. "Und hier sieht man ganz deutlich, dass wir immer auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen sind." Denn ohne aufmerksame Achimer, die immer wieder ihre eigenen Erinnerungsstücke, Fotos und andere Schätzchen dem Verein zur Verfügung stellen, könnten solche Ausstellungen gar nicht auf die Beine gestellt werden.
"Deshalb rufen wir immer wieder dazu auf, Nachlässe nicht einfach abholen zu lassen, sondern sich zu erst bei uns zu melden", so Gerhold: "Dann sichten wir das Material und finden vielleicht etwas Interessantes, von dem auch die Nachwelt noch etwas hat."

Die Ausstellungsmacher

Die fleißigen Hobbyhistoriker der Geschichtswerkstatt vor alten Achimer Ansichtskarten. Foto: Raczkowski

Außerdem, darauf wies Gerhold in seiner Eröffnungsrede ebenfalls hin, beschäftigt die Geschichtswerkstatt wieder einmal die Zukunft des Clüverhauses, das auch zugleich die "Wahl-Heimat" der Geschichtswerkstatt ist. "Gerade für so etwas, solche historischen Ausstellungen, ist das Clüverhaus doch ideal. Wir appellieren wieder einmal an die Politiker, dieses Gebäude nicht zu verkaufen."
Die Ansichtskartenausstellung war für die Werkstatt ein schöner Erfolg, bei dem sie die Möglichkeit hatte, einmal einen wichtigen Teil aus ihrem Fundus zu präsentieren und mit vielen Achimern ins Gespräch zu kommen.

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