Geschichtswerkstatt: Mit vollem Programm ins Neue Jahr
Jahresabschlußfeier 2007

Achim. Auch im 22. Jahr ihres Vereinsbestehens bietet die Geschichtswerkstatt Achim wieder ein prall gefülltes Veranstaltungsprogramm für 2008 an: Exkursionen, kleine Ausstellungen und Vorträge rund um die Achimer Regionalgeschichte sorgen für viel Abwechslung. "Uns gehen die Themen nicht aus, auf vielen Gebieten der Lokalgeschichtsforschung leisten wir immer noch Pionierarbeit", betonte Vereinsvorsitzender Karlheinz Gerhold während des letzten Treffens der Geschchtswerkstatt. Das Jahresprogramm 2008 beginnt mit der Jahreshauptversammlung am 12.2.2008 mit den wichtigsten Tagesordnungspunkten Vorstandsneuwahlen und Programmdiskussion. In der Sparkassse Baden sollen dann im März alte Ansichten und Fotos von Baden und dem Fährhaus aus der Sammlung von Dora Meyer gezeigt werden. Am 18. März ist wieder ein Vortrag des Baden-Spezialisten Heinz Kuhlmann geplant, der über die Verkoppelung der Badener Geest im 19. Jahrhundert berichten wird. Dem folgt am 1. April ein Vortrag zum Thema "Die Entnazifizierung der Täter in Achim, Oyten und Ottersberg", für den der Verdener Geschichtsforscher Dr. Joachim Woock gewonnen werden konnte. Am Sonntag, den 27. April zeigt Wolf Wendel in einer kleinen Ausstellung "die Grabinschriften auf dem jüdischen Friedhof in Achim". Am 6. Mai wird Karl Heinz Hildebrandt unter dem Titel "Wege und Straßen in Alt-Achim" die Entwicklung der ältesten Infrastruktur im Raume des Altkreises Achim vorstellen. Während der Badener Pfingstwiese zeigt die Geschichtswerkstatt wieder alte Ansichten von Baden und seinen Bewohnern im Festzelt. Werner Esdohr wird am 3. Juni Dokumente aus seiner Familiengeschichte präsentieren: "Erbhöfe im Wandel der Zeiten - am Beispiel des Hofes Esdohr - Lütgen in Sudweyhe". Im Rahmen des städtischen Ferienspaßprogramms geht es diesmal am 17. August zum Steinhuder Meer mit Besichtigung der Festung Wilhelmstein und der dortigen Schmetterlingsfarm. Eine "Nachtwächterführung durch Alt-Achim" bietet Gästeführer Manfred Drees am Tag des Offenen Denkmals am 14. September an. Die Steubenkaserne in Achim und ihr Namensgeber stehen im Mittelpunkt eines Vortrags, den Karl Heinz Hildebrandt am 17. September halten wird. Den letzten Vortrag 2008 wird dann Heinz Kuhlmann am 17. Oktober zum Thema "Die Verkoppelung der Badener Marsch" halten. Abgerundet wird das Programm durch regelmäßige Arbeitsgruppentreffen und reginalhistorische Sprechstunden im Vereinssitz, dem Haus Clüver, und durch die traditionelle Jahresabschlussfeier am 9. Dezember. Zu allen Veranstaltungen der Geschichtswerkstatt, die auch im Internet unter www.geschichtswerkstatt-achim.de zu finden sind, sind Gäste herzlich willkommen, hob Vereinschef Karlheinz Gerhold hervor. Gleichzeitig kündigte er für 2008 das Erscheinen des nächsten Heftes der Achimer Geschichts-Hefte an, für das bereits zahlreiche interessante Beiträge zur Achimer Regionalgeschichte vorlägen.

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